Ach, die ist das!

NaturschmuckMal im Ernst, glauben Sie, hier erfahren Sie etwas Realistisches über mich und meine wahren Beweggründe? Nein, ich glaube es auch nicht.

Seit fünf Jahren fülle und lösche ich Blogs. Dieses ist das jüngste; kürzlich von Twoday hierher umgesiedelt. Das bedeutet: ich ziehe ab und an noch ein paar alte Hüte hervor.

Lass dich umgarnen
Ich habe viel über mich nachgedacht. Nicht, dass mich das jetzt sonderlich interessiert hätte, aber mit dem Besten, das ich herauszufinden suchte, wollte ich diese Seite füllen.

Wo war ich mit meinen Gedanken, als ich den roten Faden verlor?

Sorgen bereiten mir vor allem die Widersprüche und Ungereimtheiten, auf die ich gestoßen bin. Zum Beispiel das:

Wie ein Angler sitze ich da und merke nicht, dass heute kein Wetter ist, bei dem die Fische beißen. Als genüge es, aus der eigenen Leere zu schöpfen. (Unbeachtete Notizen aus der Großen Blockade 2011)

Ungeduldig, das Rot
Dann das: Sie oder Du
In manchen Communities wird gerne gesiezt, andernorts wieder nicht. Da blicke noch einer durch – ich nicht. Sieze mich, duzen Sie mich. Habe ich mich mit der Anrede vertan, machen Sie mich an. Aber nicht zu dumm, das mag ich nicht.

Da ich manchmal nach meinem Equipment(!) gefragt werde:
AgfaPhoto Compact 102

Zur Not reicht auch mal die schlurfige Handykamera:

Randgebiet - Drei
By the way…
Bilder und Texte sind, wenn nichts anderes vermerkt, von mir! Wer ungefragt etwas mitnimmt, kriegt paar auf die Finger. Mindestens. Außerdem behalte ich mir vor, Anfragen auf Weiterverwendung auch abzulehnen.

Okay, das reicht. Sie sollten mich jetzt kennen.

Interessante Briefe können mir HIER überbracht werden. Freue mich jetzt schon drauf.

28 Gedanken zu “Ach, die ist das!”

  1. Finde iimmer noch mehr Fehler im Text. Wird morgen weiter korrigiert. *schnarch*

  2. … fülle und lösche ich Blogs … könnte ich sein
    Deine Art zu Schreiben ist köstlich! Schade, daß ich Dich/Sie ??? früher noch nicht kannte. ;-)
    Aber Deine Fotos, diese irgendwie seltsam bearbeiteten (?) sind wunderschön!
    Schnarch? Bei der Hitze? Oder ist bei Dir/Ihnen keine Hitze? :razz:

    • Freut mich.

      Ja, es ist schon sehr warm hier – innen wie außen. Trotz des zarten Luftzugs, diesem Ganoven. Gerade als ich daran dachte, mich schlafen zu legen, ging die Tür zu meiner Schreibkammer quälend langsam auf. Der Einbrecher hatte es aber nur auf meine Bettschwere abgesehen.

      Wir bleiben beim Du, oda? :-)

  3. Du

    Du.
    Dieses Spurenlöschen
    geht nicht
    ohne weiteres.
    Etwas bleibt.
    Immer.
    Mindestens der Verlust.
    Ein Nicht – Du,
    das ist wie eine Frage
    oder ein kläglicher Ruf.
    Du, bleib.
    Einmal. Immer.
    Du ?

    • So eine Überraschung. Hat mir erst mal die Sprache verschlagen. Es ist, als rufe mir zum ersten Mal jemand etwas nach. Und ich hatte wie immer geglaubt, niemand mache sich weiter Gedanken darum, wenn ich weiterziehe.
      Ich bin echt berührt. Danke Dir sehr!

    • Was bleibt von den gelöschten Spuren? Der Google-Cache?

      • Es bleibt der Verlust.

      • Aber doch nicht von dem Spurenlöschen. Ein Verlust entsteht, wenn etwas verloren geht, nicht wenn man bewusst seine Spuren löscht.

      • Ja, was aber, wenn ich verloren gehe? Wäre das ein Verlust?

      • Bestimmt!

      • Es wird aber vom Spurenlöschen geredet. Manche könnten es falsch (oder gar nicht) verstehen.

      • Ich habe soeben den Aschenbecher geleert. Meine Raucher-Spuren sind gelöscht. Ich kann keinen Verlust feststellen. Ein hypothetisches Wesen, das sich von der Asche ernährt, vielleicht. Aber ich nicht.

      • Ja, ich denke auch, ein jeder liest anderes hinein. Unter Umständen auch etwas, dass das Ganze unsinnig erscheinen lässt. Es wäre spannend, zu erfahren, auf welch unterschiedliche Weisen es verstanden oder eben auch nicht verstanden wird.

        Ich greife Dein Beispiel mit den Raucherspuren auf. Du hast den Aschenbecher geleert, alle Spuren beseitigt. Kein Verlust. Wenn aber Du jetzt auch gehst, nachdem die Raucherspuren beseitigt sind und Du nicht mehr wiederkommst, dann wäre es ein Verlust für mich. — Ich denke, Deine Perspektive richtet sich auf eine einzelne Person, und meine auf mindestens zwei Personen: Einer der beseitigt und (für immer) geht und ein zweiter, der das als Verlust empfindet. Vielleicht verstehe ich das falsch. Aber da ist ja die Bitte: “Du, bleib.”

        Was hältst Du davon?

      • > Es wäre spannend, zu erfahren, auf welch unterschiedliche Weisen es verstanden oder eben auch nicht verstanden wird.

        # Du.

        Wer spricht da?

        # Dieses Spurenlöschen geht nicht ohne weiteres.

        Meine innere Stimme?

        # Etwas bleibt.

        Wah, ich habe doch nicht alle Spuren beseitigt.

        # Immer.

        Klar doch, siehe x-beliebige Krimiserie.

        # Mindestens der Verlust.

        Was?

        # Ein Nicht –

        Ein Nichts? Ein Rechtschreibfehler? Es sind zwei Leerzeichen da, es muss ein Gedankenstrich sein.

        # Du, das ist wie eine Frage oder ein kläglicher Ruf.

        Ist schon gut, liebes Gewissen.

        # Du, bleib.

        Was? Stehen?

        # Einmal.

        Ok?

        # Immer.

        Was jetzt?

        # Du ?

        Ja? Ich bin noch da, etwas verwirrt. Ein Leerzeichen zu viel. Ein Tippfehler? Willkür des Autors?

        > Du hast den Aschenbecher geleert, alle Spuren beseitigt. Kein Verlust. Wenn aber Du jetzt auch gehst, nachdem die Raucherspuren beseitigt sind und Du nicht mehr wiederkommst, dann wäre es ein Verlust für mich.

        In meinem Beispiel kommst Du nicht vor.

        > Ich denke, Deine Perspektive richtet sich auf eine einzelne Person

        Jein, es kommt noch ein weiteres hypothetisches Wesen vor.

        > und meine auf mindestens zwei Personen: Einer der beseitigt und (für immer) geht und ein zweiter, der das als Verlust empfindet.

        Ja, so habe ich das auch verstanden. Nachdem ich Deinen (ersten) Kommentar dazu und das Werk noch einmal gelesen habe.

      • Vielen Dank, dass Du dein Verständnis teilst. Das ist wirklich interessant.

        Und: Naja, ich bin ein hypothetisches Wesen – quasi. ;-)

  4. > Mal im Ernst, glauben Sie, hier erfahren Sie etwas Realistisches über mich und meine wahren Beweggründe?

    Doch, wenn Dein Blog 5 Jahre Reflexion widerspiegelt.

    > Wie ein Angler sitze ich da und merke nicht, dass heute kein Wetter ist, bei dem die Fische beißen. Als genüge es, aus der eigenen Leere zu schöpfen.

    Ich kann da keinen Widerspruch erkennen.

    • ~ Ich habe noch ein anderes Blog – für das träfe Deine Aussage eher zu. :-)
      Hier sind nur die letzten Monate erfasst.

      ~ Ja, Du hast recht, ich habe das nicht eindeutig formuliert. Das sollte ein Beispiel für Ungereimtheit sein.

  5. Aber natürlich machen sich deine Leser Gedanken darum, wenn du immer wieder weiterziehst! Ich gehöre normalerweise zu den Leuten, die den Blognomaden nicht lange folgen und sich gerne irgendwann abhängen lassen. Du bist die einzige, der ich bisher durch ungezählte Blogs gefolgt bin. Aber für mich stellt dieses Umherziehen ein Rätsel dar, da ich das Gefühl habe, daß du einerseits traurig bist, wenn dein Blog nicht so viel Aufmerksamkeit und Kommentare bekommt, aber andererseits boykottierst du dich irgendwie selbst, wenn du dich gerne aus dem Staub machst und immer von neuem anfängst. Die Beweggründe dafür kennst du nur selbst, also folge ich dem Rätsel. ;o)

    • Als Blognomadin dachte ich mich kürzlich sogar selbst. Ja, ich bin ein schrecklicher Unruhegeist (das Rätsel, das ungelöste, oje, in mir, ich spüre es, es treibt mich um), da ich aber im Alltagsleben zuverlässig und seßhaft bin, kann ich es im Blogleben wunderbar ausleben. Dass ich mich selbst damit boykottiere, ist mir bewusst, ist aber der Preis, den ich dafür dann halt zahlen muss. Ich danke Dir für Deine Treue, die ich, zugegeben, wirklich arg strapaziere. :o )

  6. ich kann gerad keine interessanten briefe schreiben, darum nur hier und so: Widersprüche mag ich, diese Fotos erst!!! Und ich glaub ich will auch duzen! Und versprochen: ich bleibe treu, auch wenn das nomadenleben hier kein ende findet ;-)

  7. Du, Samtmut,
    an dieser Stelle ein herzliches Danke schön für diesen Blog, der mir jeden Tag einen Lichtblick schenkt.
    ganzheitlichschlafen

  8. Wann lesen wir denn wieder mal etwas von Dir? Wir vermissen Dich und dein Tantchen!

    Ich hoffe es geht Dir gut und es ist alles OK!

    Gruß
    Oli

    • Lieber Oli, oh danke, es ist soweit okay. Kennst Du das: manchmal passiert gar nichts Besonderes und trotzdem ist es wie ein Aufwachen oder ein Durchblicken und man findet sich traurig und wie trostlos wieder. Wie gesagt, alles okay — aber noch fehlt der Schwung für mein meist unbeschwertes Blog.

      Über Deine Nachfrage habe ich mich gefreut. Dir und Deiner Frau einen guten Rutsch! Wir lesen uns! Liebe Grüße — Samtmut

  9. Eine wirklich unterhaltsame und heitere Form der Selbstdarstellung. Werde mich, wie die letzten Tage 2011 öfters mal umsehen. Bitte nicht wieder (virtuell) umziehen :)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s